Beziehungen sind zum Wachsen, nicht zum Wohlfühlen

Beziehungen sind zum Wachsen, nicht zum Wohlfühlen.

Triebfeder unseres ganzen Lebens ist, grob gesagt, das Streben nach Lust und das Vermeiden von Unlust. Absolut alles, was wir uns in Beziehung oder in anderen Lebensbereichen wünschen, entspringt diesem Antrieb. Doch wenn wir uns immer nur wohlfühlen, bleibt kein Raum für persönliches Wachstum.

Sollte wohl einfach nicht sein. Oder doch?

Einer der hartnäckigsten Irrtümer in Bezug auf Beziehungen, ist, dass zwei Menschen entweder zueinander passen oder eben nicht. Das entspricht etwa der Logik, als würde ich sagen, ich kaufe mir ein Auto und entweder es läuft für den Rest meines Lebens oder eben nicht. Tatsächlich beobachte ich in meinen Paarcoachings häufig, dass Paare ihre materiellen Besitztümer bis dato pfleglicher behandelt haben, als die Beziehung zu ihrer Partnerin oder ihrem Partner. Und während das scheckheft-geprüfte Auto in der Garage glänzt, vergammelt die Beziehung in irgendeiner lieblosen Ecke und hat längst jeglichen Glanz verloren.

Wie so oft lautet die Devise auch in diesem Fall: nicht ENTWEDER-ODER, sondern SOWOHL ALS AUCH!

Natürlich darf und soll sich eine Beziehung spaßig und leicht anfühlen. Kein Mensch hat Lust jeden Tag endlose Diskussionen zu führen und sich von einem Ratgeber Buch zum nächsten Beziehungsseminar zu quälen. Aber eine Beziehung wird dauerhaft nur dann ein Ort zum Wohlfühlen, wenn jeder bereit ist, sich auch den schmerzhaften Herausforderungen zu stellen und sich selbst mutig und ehrlich zu begegnen. Leider haben genau darauf so viele Menschen keinen Bock und sagen stattdessen:

Nächste:r bitte!

Diese innere Haltung rächt sich jedoch in immer kürzeren Abständen, weil wir unsere ungeklärten Schattenthemen, die in unserem Inneren unbewusst wirken, in die nächste Beziehung verschleppen. Und so kommt es nach einiger Zeit zu Szenen in unserer neuen Partnerschaft, die wir nicht das erste Mal sehen und erleben. Nur wurde jetzt eben einer der Hauptdarsteller ausgewechselt.
Ein grundlegender Schritt für eine gelingende Beziehung ist also dein COMMITMENT aus vollem Herzen.
Commitment dir selbst und deinem Partner gegenüber.

Commitment – Was ist das überhaupt?

Mit Commitment ist gemeint, dass wir tief in unserem Herzen den festen Entschluss fassen, es mit all den Drachen und Dämonen aufzunehmen, die durch unsere Partnerschaft in uns geweckt werden. Denn ALLES, was du in deiner Partnerschaft im Außen vorfindest, hat etwas mit deinem Inneren zu tun. Und das gilt es heraufzufinden, zu integrieren und zu heilen. Das heißt nicht, dass du in einer Beziehung, die dir schon lange nicht mehr guttut, ausharren sollst. Ich möchte an dieser Stelle auch unbedingt klarstellen, dass du eine Beziehung, in der psychische und/oder physische Gewalt herrscht, sofort verlassen musst! Aber ich gehe hier in meinem Beitrag von all den großen und kleinen, überaus nervigen Aufforderungen des Lebens aus, persönlich zu wachsen und zu reifen. Denn genau das ist in Wahrheit der tiefe Sinn von Beziehungen. Belohnt werden wir für unseren Mut und unsere Mühen mit echter Nähe, Verbundenheit und einer Version unseres Selbst, das so viel größer und reifer ist, als wir es alleine je hätten erreichen können.

Gib dir selbst und deinem Herzensmenschen dein volles Commitment und werde die größte Version deiner Selbst, die du tief in deinem Inneren schon immer warst.

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